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763 Pro­zent Sol­venz­quote – Dia­log unver­än­dert finanz­stark


28.04.2020
Privatkunden Leben

Bereits zum vierten Mal in Folge analysierte Policen Direkt die Solvenzberichte von 84 Lebensversicherern.

Um rund 12,3 Prozent auf 428 Prozent sind die Solvabilitätsquoten im Schnitt zurückgegangen. 23 Unternehmen konnten ihre Quote steigern.

Die Dialog weist für das Jahr 2019 eine Brutto-SCR-Quote von 763 Prozent aus und gehört damit zu den Lebensversicherern mit der höchsten Quote. Netto beträgt die SCR-Quote 784 Prozent.

Rund ein Dutzend Gesellschaften erfüllten die gesetzlichen Anforderungen nur durch Nutzung von Übergangsmaßnahmen beziehungsweise der Volatilitätsanpassung.

20 Versicherer haben die von der BaFin eingeräumte Fristverlängerung bis zum 2. Juni 2020 aufgrund der Corona-Pandemie in Anspruch genommen und noch keinen SFCR-Bericht veröffentlicht.


Solvabilitätsquote – warum ist sie so wichtig?
Die Solvabilitätsquote zeigt das Verhältnis zwischen den geforderten Eigenmitteln, die sich aus dem Risikoprofil eines Versicherungsunternehmens ergeben und den Eigenmitteln, die dem Unternehmen zur Verfügung stehen.

Vereinfacht gesagt beschreibt sie die Kapitalreserve, die ein Versicherer hat, um seine Verpflichtungen gegenüber Kunden auch dann erfüllen zu können, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dramatisch verschlechtern würden (200-Jahres-Stressereignis).

Eine ausreichende Kapitalreserve für Extremsituationen wird ab einer Solvabilitätsquote von mindestens 100 Prozent erreicht. Je höher die Quote, desto besser.


Service-Links
Solvenzquoten der Lebensversicherungen im Vergleich – Ausführliche Studie von Policen Direkt
Solvenzquoten: Welchen Puffer haben Deutsche Lebensversicherer? – Pressemitteilung Policen Direkt vom 22.04.2020 (PDF)


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