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Hoch­was­ser in Bay­ern: Staat­li­che Hil­fen ent­fal­len


04.06.2019
Privatkunden Komposit | Wohngebäude

Hochwasser - Staatliche Hilfen entfallen

In Bayern sind zwei Drittel aller Hausbesitzer* nicht gegen Starkregen und Überschwemmung versichert, das heißt sie haben keine Elementarschadenversicherung.

Das kann ab 1. Juli 2019 existenzbedrohend sein, denn Bayern streicht als erstes Bundesland finanzielle Soforthilfen für Hochwasseropfer, falls die Schäden versicherbar gewesen wären, der Hausbesitzer es nur unterlassen hat, sich entsprechend abzusichern.

 

Meist reicht eine einfache Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung nicht aus, sondern es ist eine Erweiterung des Versicherungsschutzes um Elementargefahren notwendig. Nur dann haben Hausbesitzer nach Starkregen, Hochwasser, Überschwemmung oder Rückstau Anspruch auf Leistungen wie zum Beispiel:



  • Reparaturen im und am Haus sowie in den Nebengebäuden (Garage, Schuppen etc.)
  • Trockenlegung und Sanierung des Gebäudes
  • Eventueller Abriss des Gebäudes
  • Konstruktion und Bau eines gleichwertigen Hauses
  • Hotelkosten bei Unbewohnbarkeit


Niederschlagsmengen in Deutschland


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Spätestens jetzt sollten also alle Hausbesitzer in Bayern und in ganz Deutschland ihren Versicherungsschutz überprüfen.

Insbesondere in Bayern treten vermehrt extreme Wetterereignisse mit hohen Niederschlagmengen auf. Tendenz steigend, so die Prognose der Klimaforscher für die kommenden Jahre.

Rigoros schließt die bayerische Regierung Hilfen allerdings nicht aus. Wer nachweisen kann, sich um eine Versicherung bemüht zu haben, kann im Fall eines Falles auch weiterhin mit Geld vom Staat rechnen. Bewusst auf eine Elementarschadenversicherung zu verzichten und stattdessen auf staatliche Hilfe zu vertrauen, ist keine Alternative.


* Quelle: Die Versicherer  


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